Einen großen Teil meines Lebens hatte ich
mich als Immobiliengutachterin mit der materiellen Seite unserer Welt
auseinander gesetzt. Für mich gab es nur die Welt des Messbaren,
Zählbaren, der Technik und Wissenschaft; bis ein Familienmitglied schwer
erkrankte und diese Welt nur noch eingeschränkt wirksam war. Daraufhin
hatte ich mich mit verschiedenen Naturheilverfahren beschäftigt, bis ich
das energetische und spirituelle Heilen entdeckte.
Dieser Weg zog mich an. Ich lernte, übte
mich in verschiedenen Techniken, hatte Erfolge und doch zweifelte ich.
War es wirklich Einflussnahme auf energetischer Ebene oder doch nur
reiner Zufall? Je tiefer ich diese Welt vordrang, desto deutlicher wurde
mir, dass es kein Zufall war, doch ich war mir immer noch nicht wirklich
sicher. Wieder und wieder brauchte ich "Beweise". Keine Beweise im
naturwissenschaftlichen Sinn einer Wiederholbarkeit, denn viele
Ereignisse lassen sich gar nicht wiederholen; ich brauchte Gewissheit
für mein eigenes Tun. Diese Gewissheit stellte sich ein, als es meinem
Angehörigen nach den energetischen Anwendungen besser und besser ging
und die heftigen Schmerzen nachließen. Die Grunderkrankung konnten wir
nicht überwinden, jedoch das besänftigen, was das Leben mit der
Krankheit so unerträglich machte. Natürlich nicht allein, die
Schulmedizin begleitet uns auch weiterhin. Und so stelle ich mir auch
den Weg für die Zukunft vor:
Schulmedizin und alternative Heilweisen als
zwei Gefährten auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel.
Um mein Wissen zu vertiefen, beschäftige ich
mich intensiver mit alten Heiltechniken. Mir eröffnete sich ein anderes
Verständnis, ja ein völlig neues Weltbild vom Menschen mit seinen
Bedürfnissen und Fähigkeiten. Ich lernte nicht nur Behandlungstechniken,
sondern viel mehr andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind, nicht wie
ich sie gern hätte, mich auf mein Gegenüber einzulassen, zu spüren und
zu erkennen, was ich geben kann und was angenommen wird. Je tiefer ich
in die alten Heilkünste eindrang, desto klarer erkannte ich, dass die
wesentliche Aufgabe in der Aktivierung der Lebensenergie liegt. Eine
vernünftige Lebensweise, ausgewogene Ernährung, angemessene Bewegung,
all dies abgestimmt auf die Bedürfnisse des Menschen soll zu umfassenden
Wohlbefinden führen.
Freude über das Sein zu empfinden, dafür
sind wir in dieser Welt. Nicht überall ist dies möglich, aber dort, wo
es geht, soll man dies annehmen. Und die Freude weitertragen; dorthin,
wo sie noch nicht ist. Denn ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Geben.
Damit sind nicht primär Geldspenden gemeint, sondern das Schenken von
Aufmerksamkeit. Ein Lächeln, ein freundliches Wort, eine kleine
Hilfestellung kostet nicht viel und doch erreicht man damit fast alle
Menschen und schenkt ein wenig von der eigenen Lebensfreude. |
Standprogramm
- Ayurveda-Teilmassagen
- Prana-Heilung nach Choa Kok Sui
- Schamanische Arbeit
|

|
Vortragsthema
"Ayurveda"
Bestimmung der eigenen Konstitution (Dosha),
Unterschied zwischen Grundkonstitution (Prakriti) und derzeitiger
Konstitution (Vikriti).
Beschreibung des Konzeptes der Urmaterie,
die sich nach den Qualitäten/Prinzipien der drei Gunas (sattva, rajas,
tamas) zeigt. Erkennen der drei Qualitäten in allen Aspekten der
Materie. |